Impressum

Falkenstein Industrieservice GmbH
(vormals Bruno Falkenstein GmbH)
Baiereckerstraße 59
73614 Schorndorf

Tel.: +49 (0) 7181 96 80 – 0
Fax: +49 (0) 7181 96 80 – 40
info@falkenstein-gmbh.de

Geschäftsführer
Thomas Falkenstein

Alexander Falkenstein

Registergericht: Schorndorf – Handelsregister-Nr. HRB 280340

USt-IdNr.: DE 811 266 843 – Steuer-Nr.: 82005/00436

Haftungsausschluss
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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Falkenstein Industrieservice GmbH

Vorbemerkung

Die nachfolgenden Leistungs- und Zahlungsbedingungen bilden als Ergänzung des geltenden Rechts die Grundlage der Liefer- und Leistungsverträge des Unternehmers (Verwenders).

1. Allgemeines mündliche Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der schriftlichen Bestätigung durch Falkenstein. Sämtliche Erklärungen, welche die Wirksamkeit des Vertragsverhältnisses berühren, bedürfen der Schriftform. Eine Änderung des Schriftformerfordernisses bedarf seinerseits der Schriftform. Dies gilt nicht für während der Arbeitsausführung als sich notwendig erweisende Auftragserweiterungen. Eine verbindliche Preisfestlegung erfolgt erst durch schriftliche Auftragsbestätigung durch Falkenstein und unter dem Vorbehalt, dass die der Auftragsbestätigung zugrunde gelegten Auftragsdaten unverändert bleiben. Kostenvoranschläge sind unverbindlich. Sämtliche Leistungen erfolgen ausschließlich auf der Grundlage der vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen; diese gelten somit auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden. Gegenbestätigungen der Vertragspartner unter Hinweis auf die jeweils dort verwendeten Geschäfts- bzw. Einkaufsbedingungen wird hiermit widersprochen.

2. Lieferung, Versand und Transport: Erfüllungsort ist Schorndorf-Schlichten. Im kaufmännischen Verkehr muss der Erfüllungsort nicht Ort des Versandes sein. Dieser erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers von einem durch Falkenstein zu bestimmenden Ort. Falkenstein übernimmt keine Gewähr für die billigste Versandart. Lieferfristen werden bestimmt durch den Abgang am Erfüllungsort oder am durch Falkenstein benannten Versandort. Lieferfristen können erst in Gang gesetzt werden, wenn der Auftraggeber allen Mitwirkungspflichten nachgekommen ist, insbesondere vereinbarte Anzahlungen geleistet hat. Alle außerhalb des Machtbereiches von Falkenstein liegenden Tatsachen, die eine zumutbare Abwicklung des Auftrages in Frage stellen können, insbesondere Verkehrs- und Betriebsstörungen, behinderte Zufuhr der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Energie- und Rohstoffmangel, weitere Lieferverzögerungen seitens der Zulieferer von Falkenstein, fehlende Verlademöglichkeiten, behördliche Maßnahmen und Arbeitskämpfe befreien Falkenstein für die Dauer der Behinderung oder wenn die Störung länger andauert, nach Wahl durch Falkenstein auch endgültig für den nicht erfüllbaren Teil von der Lieferverpflichtung, ohne dass dem Vertragspartner deshalb Schadensersatzansprüche zustehen. Falkenstein wird den Auftraggeber vom geplanten Rücktritt informieren, damit dieser Bedenken unverzüglich, längstens innerhalb von 7 Tagen ab Abgang bei Falkenstein, schriftlich äußern kann. Ein Rechtsanspruch des Auftraggebers entsteht hierdurch nicht. Dies gilt selbst dann, wenn bereits Lieferverzug eingetreten war. Falkenstein ist zu Teillieferungen in zumutbarem Umfang berechtigt. Für den Fall der schuldhaften Nichterfüllung des Vertrags durch den Kunden steht Falkenstein 25 % des Vertragsvolumens als pauschaler Schadensersatz zu. Falkenstein ist nicht gehindert, bei konkretem Nachweis eines höheren Schadens diesen zu verlangen, wie auch der Kunde nicht gehindert ist, Falkenstein nachzuweisen, dass der tatsächliche Schaden geringer ist als 25 % des Vertragsvolumens. Transport: Eine Transportversicherung wird nur auf Weisung des Auftraggebers geschlossen. Hierbei ist Falkenstein in seiner Wahl frei. Die Kosten trägt der Auftraggeber.

3. Zahlungen, Preisvereinbarungen, Aufrechnung und Zurückbehaltungsrecht, Fälligkeit des Werklohns mit der Abnahme: Die Fakturierung erfolgt in Euro. Bei Zahlung in Fremdwährung erfolgt Umrechnung zum Kurs der Hausbank von Falkenstein innerhalb von 7 Tagen. Eingehende Zahlungen tilgen unbeschadet einer anders lautenden Bestimmung des Kunden jeweils Kosten, dann Zinsen und zuletzt die Hauptforderung, bei mehreren Forderungen zunächst jeweils die ältere. Falkenstein kann angemessene Abschlagszahlungen fordern, insoweit die Forderung von Falkenstein nicht anderweitig ausreichend gesichert ist. Dies gilt nicht nur bei in sich geschlossenen Teilleistungen. Abschlagszahlungen sind stets in der geforderten Höhe ohne Abzüge zu leisten. Ist ein Sicherheitseinbehalt vereinbart, wird dieser von Falkenstein in der Höhe der geforderten Abschlagszahlung bereits berücksichtigt. Abzüge für vereinbarten Skonto, bzw. für strittige Auftragsteile oder vereinbarte Preisminderungen sind erst bei der Schlussrechnung zulässig. Tritt beim Auftraggeber nach Vertragsschluss eine wesentliche Vermögensverschlechterung ein oder werden Falkenstein andere Umstände bekannt, die die Kreditwürdigkeit des Auftraggebers in Frage stellen, ist insbesondere ein Zurückbehaltungsanspruch von Falkenstein gefährdet, so ist Falkenstein berechtigt, sämtliche Forderungen sofort fällig zu stellen, gleichviel ob der Betrag gestundet ist oder Scheckannahme erfolgte. Falkenstein ist ferner berechtigt, bei Bekanntwerden von Umständen, die den Zahlungsanspruch gefährden, zunächst Vorauszahlungen oder ausreichende Sicherheitsleistung seitens des Auftraggebers zu fordern. Verweigert der Auftraggeber eine solche Vorauszahlung oder Sicherheit, so kann Falkenstein sich vorbehalten, vom Vertrag zurückzutreten und Schadenersatz geltend zu machen. Wechsel werden nicht, Schecks nur erfüllungshalber und unter dem Vorbehalt der Gutschrift angenommen. Sofern nichts anderes vereinbart ist, sind sämtliche Rechnungen von Falkenstein sofort und ohne Abzüge fällig. Nach Rechnungsstellung tritt nach angemessener Zeit ohne Mahnung Verzug ein. Dies gilt nicht für Verbraucher. Bei Verbrauchern tritt Verzug mit dem 30. Tage nach Rechnungstellung und Zugang ein. Bei Zielüberschreitung ist der Unternehmer berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 % über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank und, soweit der Besteller kein Verbraucher ist, von 8 % über dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank zu fordern, wobei der Nachweis eines höheren Verzugsschadens jederzeit möglich ist. Preisvereinbarung: Festpreise haben nur Bestand, insoweit keine Änderung gegenüber der Angebotsgrundlage eintritt bezüglich der Menge, Massen sowie bei Kanalarbeiten bezüglich des Verschmutzungsgrades von max. 15 % bezogen auf den Kanaldurchmesser. Aufrechnung: Der Auftraggeber ist nur zur Aufrechnung berechtigt mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen. Zurückbehaltungsrecht, Aufrechnung: Ein Zurückbehaltungsrecht steht dem Auftraggeber nur zu, wenn es auf demselben Vertragsverhältnis beruht. Eine Zurückhaltung der Zahlung oder eine Aufrechnung wegen gegebenenfalls bestehender Gegenansprüche des Kunden ist mit Ausnahme unbestrittener oder rechtskräftig festgestellter Forderungen ausgeschlossen. Fälligkeit des Werklohns mit der Abnahme: Der Werklohn ist mit der Abnahme der Werkleistung fällig. Die Abnahme erfolgt durch Entgegennahme der Werkleistung als vertragsgerecht. Bei rügeloser Entgegennahme durch den Besteller ist noch keine Abnahme erfolgt. Diese gilt erst als erfolgt, wenn der Besteller nicht binnen 3 Werktagen nach Entgegennahme die Werkleistung als mangelhaft und/oder vertragswidrig rügt. Erst nach Ablauf der vorgenannten Frist ist der Werklohn fällig.

4. Eigentumsvorbehalt und Sicherung des Kaufpreises: Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von Falkenstein. Im kaufmännischen Verkehr gilt darüber hinaus, dass Falkenstein das Eigentum vorbehalten bleibt, bis zur Bezahlung sämtlicher Forderungen, gleich aus welchem Rechtsgrund; bei laufender Rechnung gilt das Vorbehaltseigentum als Sicherung der Saldenforderung von Falkenstein. Der Auftraggeber ist zur Verarbeitung der Ware von Falkenstein im Rahmen eines ordnungsgemäßen Geschäftsbetriebs berechtigt. An den durch die Verarbeitung entstehenden Gegenständen erwirbt Falkenstein anteilig Miteigentum. Verliert die Ware von Falkenstein durch Verarbeitung ihre rechtliche Selbständigkeit nicht, so kann Falkenstein auch ihre Herausgabe verlangen. Das vorgenannte Miteigentum erlischt insoweit. Der Auftraggeber verwahrt sorgfältig und unentgeltlich. Der Auftraggeber ist zur Weiterveräußerung nur im ordentlichen Geschäftsbetrieb ermächtigt. Der Auftraggeber tritt seine so erworbenen Ansprüche bereits jetzt an Falkenstein ab. Offenlegung der Abtretung erfolgt erst bei Zahlungsverzug oder sonstiger Gefährdung der Ansprüche von Falkenstein. Bis auf den Widerruf bleibt der Auftraggeber zum Einzug berechtigt. Auf Verlangen hat der Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen, an wen er veräußert und welche Forderungen er diesbezüglich erworben hat. Hat der Auftraggeber bezüglich der Abtretung einen Titel, so hat er diesen auf Verlangen von Falkenstein in gesetzlicher Form auf seine Kosten abzutreten. Erlöschen der Vorbehaltsrechte: Im kaufmännischen Verkehr gilt: Die Vorbehaltsrechte dienen jeweils der Sicherung aller Ansprüche von Falkenstein und sind in der Höhe mit folgender Maßgabe begrenzt: Übersteigt der Wert der für Falkenstein bestehenden Sicherheiten die Forderungen von Falkenstein – soweit diese noch nicht beglichen sind – insgesamt um mehr als 20 %, so wird Falkenstein auf Verlangen des Auftraggebers insoweit Sicherungen nach Wahl durch Falkenstein freigeben. Werden Erlöse auf Grund einer Zwangsvollstreckung realisiert, so steht der Erlös Falkenstein zunächst voll zu. Falkenstein wird unverzüglich abrechnen. Pfändungen sind entsprechend freizugeben, jeweils darauf beschränkt, dass alle Ansprüche von Falkenstein befriedigt sind. Gefährdung der Vorbehaltsrechte: Pfändungen der Waren und Miteigentumsanteile von Falkenstein sind unverzüglich anzuzeigen. Bei Zahlungsverzug und bei wesentlicher Vermögensverschlechterung des Auftraggebers sowie bei Bekanntwerden von Umständen, die die Kreditwürdigkeit in Frage stellen, insbesondere wenn der Auftraggeber seine Zahlungen einstellt, Insolvenzantrag stellt oder das Insolvenzverfahren eröffnet bzw. mangels Masse abgelehnt wird, ist Falkenstein berechtigt, die sofortige Rückführung der Waren von Falkenstein auf Kosten des Kunden zu verlangen. Falkenstein ist ferner dazu berechtigt, in den genannten Fällen weiterführende Arbeiten zurückzuhalten, bis auf Anforderung eine Sicherheitsleistung durch den Auftraggeber erbracht worden ist bzw. im Fall der Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Bestätigung des Insolvenzverwalters vorliegt, Zahlungsansprüche von Falkenstein zu befriedigen. Macht Falkenstein vom Rückruf Gebrauch, so liegt darin, unbeschadet anderer zwingender Gesetzesvorschriften, nur dann ein Vertragsrücktritt vor, wenn Falkenstein dies ausdrücklich erklärt.

5. Gewährleistung: Falkenstein gewährleistet die sorgfältige und fachgemäße Ausführung von Werkleistungen nach den geltenden Vorschriften sowie unter Berücksichtigung des jeweiligen Stands der Technik. Änderungen in der Konstruktion oder Ausführung nach Bestellung berechtigen nur dann zur Beanstandung, wenn die Ware nur mit unangemessener Einsatzänderung verwendet werden kann. Gewährleistungsart: Falkenstein ist berechtigt, Nacherfüllung nach seiner Wahl vorzunehmen. Dies bedeutet, dass Falkenstein entscheidet, ob eine Mängelbeseitigung oder eine Neulieferung vorgenommen wird. Schlägt die Nacherfüllung fehl, ist Falkenstein zu einer wiederholten Nacherfüllung berechtigt. Auch im Falle einer wiederholten Nacherfüllung entscheidet der Unternehmer zwischen Neulieferung oder Mängelbeseitigung. Der Besteller ist erst dann zum Rücktritt vom Vertrag und/oder zur Geltendmachung von Schadensersatz berechtigt, wenn die Nacherfüllung wiederholt fehlgeschlagen ist. Anspruch auf Schadensersatz besteht nur, soweit Falkenstein grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zu vertreten hat. Der Schadensersatz ist in jedem Fall auf das negative Interesse beschränkt. Schadensersatz für Mängelfolgeschäden ist ausgeschlossen, soweit sie nicht auf Vorsatz beruhen. Diese Vereinbarung gilt sowohl für Warenlieferung als auch für Dienst- und Werkleistungen. Ausgetauschte Teile werden Eigentum von Falkenstein. Wegen der Gewährleistungsansprüche kann Falkenstein den Kunden zunächst auf einen genau zu bezeichnenden Dritten verweisen. Schlägt die außergerichtliche Inanspruchnahme des Dritten fehl, haftet Falkenstein. Mehrkosten durch die Verweisung an den Dritten gehen zu Lasten von Falkenstein. Die gerügte Ware ist in billigster Versandart nach Schorndorf-Schlichten zu schicken, erfolgt die Einlieferung von einem anderen Ort, so hat Falkenstein die Ware, die Rücksendung dorthin, zu verlangen. Die Kosten des billigsten Hin- und Rückversandes gehen zu Lasten von Falkenstein, sofern sich die Beanstandung als berechtigt erweist. Gewährleistungsausschluss: Die Gewährleistung erlischt, wenn die Ware für einen anderen Zweck als den vertraglich vorgesehenen verwendet und wenn die Einbau- und Behandlungsvorschriften von Falkenstein bzw. des Herstellers nicht befolgt werden. Es sei denn, dass der Schaden nicht ursächlich auf vorgenannten Verstößen beruht. Die Gewährleistung ist ebenfalls ausgeschlossen bei natürlichem Verschleiß, Falkenstein übernimmt keine Gewähr für unsachgemäße Handhabung, Lagerung, nicht vorhersehbare klimatische und sonstige Einwirkungen (höhere Gewalt). Findet die Ware als Betriebsteil Verwendung, ohne dass Falkenstein diese dafür hergestellt hat, sind Einbau- und Behandlungsvorschriften von Falkenstein lediglich Empfehlungen. Insoweit haftet Falkenstein nur bei grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Die Gewährleistung durch Falkenstein ist aber für die Geeignetheit seiner Ware ausgeschlossen, wenn diese Verwendung stattfindet innerhalb einer Konstruktion des Kunden ohne Wissen und Beteuerung durch Falkenstein. Bei Lieferung nach Zeichnung und Muster haftet Falkenstein nicht für Abweichungen, die rohstoffbedingt sind trotz dessen sorgfältiger Auswahl. Geringfügige Fehler, die weder den Wert noch die Tauglichkeit oder Verwendbarkeit des geschuldeten Werkes wesentlich beeinträchtigen, sind von der Gewährleistung ausgeschlossen. Durch Instandsetzung oder Ersatzlieferung wird die Gewährleistung nicht erneuert. Gewährleistungsbegrenzung: Die Gewährleistungsfrist gegenüber Verbrauchern beträgt bei neu hergestellten Sachen 2 Jahre, bei gebrauchten, überarbeiteten Sachen 1 Jahr. Ist der Besteller Unternehmer, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, so beträgt die Gewährleistungsfrist für neu hergestellte Sachen 1 Jahr, für gebrauchte, überarbeitete Sachen besteht keine Gewährleistung. Der Besteller hat die Ware unverzüglich nach Anlieferung auf Mangelfreiheit zu prüfen. Offensichtliche Mängel sind sofort, mindestens aber innerhalb einer Woche nach Empfang der Ware Falkenstein schriftlich mitzuteilen. Werden offensichtliche Mängel nicht, nicht rechtzeitig oder nicht formgerecht gerügt, so entfällt diesbezüglich die Gewährleistung. Bei nicht offensichtlichen Mängeln beträgt die Mängelanzeigepflicht ein Jahr. Maßgebend für den Fristbeginn ist der Eingang der Ware beim Kunden bzw. die Fertigstellung der Leistung dort, bzw. der Zugang der schriftlichen Rüge bei Falkenstein. Kanalarbeiten: Abweichungen bis 1,0 % bei Messungen durch den Kamerawagen, bezogen jeweils auf 50 m, gelten als vertragsgerechte Erfüllung. Haarrisse und andere kleine Schäden an Abdichtungen werden durch die Kamera unter Umständen nicht erfasst. Falls für die Revision erforderlich, ist Falkenstein berechtigt, auf Kosten des Auftraggebers kanalreinigende Maßnahmen durchzuführen. Bei Reinigungsarbeiten könne poröse und brüchige Teile kaputtgehen. Falkenstein haftet diesbezüglich nicht, soweit Falkenstein nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zu Last fallen. Die Haftung von Falkenstein ist ausgeschlossen, wenn Schäden dadurch bedingt sind, dass ein Kanalplan nicht vorliegt.

6. Mitwirkung des Auftraggebers, Vorbereitende Maßnahmen: Der Auftraggeber hat für die von Falkenstein zu erbringenden Leistungen alle vorbereitenden Arbeiten auf seine Kosten auszuführen, insbesondere die erforderlichen Energiequellen zur Verfügung zu stellen. Des Weiteren hat der Auftraggeber entsprechend den behördlichen, den allgemein technischen, insbesondere berufsgenossenschaftlichen Vorschriften für Sicherheit an der Arbeitsstelle zu sorgen. Falkenstein trägt insoweit nur Verantwortung, als es die Arbeiten von Falkenstein selbst betrifft. Insbesondere gehören aber nicht zum Leistungsumfang von Falkenstein Erd-, Maurer- und Stemmarbeiten sowie elektrische Installationen. Treffen Material oder Werkzeuge vor den Mitarbeitern von Falkenstein ein, so hat sie der Auftraggeber sorgfältig, insbesondere geschützt vor Witterungseinflüssen, zu verwahren. Wird eine Arbeit über die Dauer eines Tages durchgeführt, hat der Auftraggeber Falkenstein einen verschließbaren Raum zur Aufbewahrung von Werkzeug und Material sowie Kleidungsstücken kostenlos zur Verfügung zu stellen. Mitnahme von zu entsorgenden Stoffen: Bereits mit Auftragserteilung ist mitzuteilen, welche Art von Stoffen entsorgt werden soll. Insbesondere hat der Auftraggeber dabei auf Stoffe hinzuweisen, für welche eine Entsorgung als Sondermüll in Betracht kommt. Der Auftraggeber hat die behördliche Qualifizierung des Stoffes anzugeben (Schadstoffstufe). Im Zweifel sind Nachweise vorzulegen. Ansonsten trifft Falkenstein keine Verpflichtung zur Mitnahme. Sollte es entgegen der Auftragserteilung zu Stoffabweichungen bzw. veränderten, zu entsorgenden Stoffen kommen, ist die Firma Falkenstein berechtigt, mit hieraus resultierenden höheren Entsorgungskosten den Auftraggeber weiter zu belasten. Dies gilt auch für etwaige notwendige Zwischenlagerungskosten sowie sämtliche weiteren Kosten, die durch eine veränderte fachgerechte Stoffentsorgung anfallen. Kanalarbeiten: Der Verschmutzungszustand ist bei Auftragserteilung mitzuteilen. Können oder werden insoweit keine Angaben gemacht, gehen Kosten für zusätzliche Ab- und Anfahrten zu Lasten des Auftraggebers.

7. Haftung: Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet Falkenstein nur, insoweit eine von Falkenstein geschlossene Versicherung hierfür eintritt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, soweit dies auf einer Pflichtverletzung von Falkenstein beruht. Die Haftung ist grundsätzlich auf die Höhe der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung begrenzt, diese beträgt jedoch mindestens € 2.500.000,00. Dies gilt nicht, bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, soweit dies auf einer Pflichtverletzung von Falkenstein beruht. Soweit versicherungsvertraglich zulässig, kann Falkenstein sich durch Abtretung freistellen. Eine Verpflichtung zur gerichtlichen Durchsetzung trifft Falkenstein nicht. Selbstbeteiligungen im weitesten Sinne werden vom Schadensersatzanspruch abgesetzt. Über voranstehenden Absatz hinaus ist die Haftung von Falkenstein, die Haftung der Organe und leitenden Angestellten von Falkenstein auf grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit in Folge einer Pflichtverletzung der vorgenannten Personengruppe. Bei nichtleitenden Angestellten ist die Haftung für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz beschränkt auf wesentliche vertragliche Pflichten, deren Verletzung das Erreichen des Vertragszweckes vereitelt. Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit in Folge von Pflichtverletzungen der vorgenannten Personengruppe. Im kaufmännischen Verkehr haftet Falkenstein nur für Schäden, die typischerweise bei Geschäften fraglicher Art entstehen. Alle Haftungsansprüche verjähren innerhalb von 6 Monaten, wobei die Haftung auf Grund zwingender gesetzlicher Vorschriften hiervon unberührt bleibt, dies gilt nicht bei vorsätzlichen Handlungen.

8. Genehmigungsvorbehalte: Soweit Kunden von Falkenstein mit Leistungen von Falkenstein werben, bedarf dies der Zustimmung durch Falkenstein.

9. Gerichtsstand und anzuwendendes Recht, Gerichtsstand im kaufmännischen Verkehr: Gerichtsstand ist Stuttgart, für Amtsgerichtssachen Schorndorf. Beide Gerichtsstände nach Wahl neben den gesetzlichen, soweit Falkenstein Aktiv-Prozesse führt. Anzuwendendes Recht: Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland, ersatzweise das der Europäischen Gemeinschaft, danach ersatzweise Internationales Kauf- und Werkvertragsrecht. Teilnichtigkeit führt nicht zur Gesamtnichtigkeit. Die nichtige Bestimmung ist nach Treu und Glauben zu ersetzen und zu ergänzen.

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