Prüfung und Beurteilung des Anlagenzustands
In den meisten Abluftanlagen sind Revisionsklappen oder Messpunkte vorhanden. Der Zustand im Abluftrohr kann somit begutachtet werden. Sollte sich eine Ablagerung in den Rohren gebildet haben, so ist es empfehlenswert, eine Reinigung durchführen zu lassen.
Ob eine Reinigung erforderlich ist, muss der Betreiber je nach Anlage und Risiko (Brandlast) selbst festlegen. Eine Reinigung ist auch davon abhängig, wie oft in den Betrieben produziert wird. (Ein- oder Mehrschicht).
Für die Reinigung von Anlagen gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Trockenreinigung
- Nassreinigung von 100 bar bis 2500 bar.
- CO₂-Reinigung
- Absaug-Reinigung.
- Bürsten-Reinigung.
- Umlaufspülung.
Sollte eine Zu‑ oder Abluftanlage nach DIN 6022 gereinigt werden, so sind eine Vielzahl von Punkten vor und nach der Reinigung über eine Checkliste abzuklären, damit eine qualifizierte Reinigung und Desinfektion der Anlage gewährleistet werden kann.
Verantwortlich für eine Gefahrstoff-freie Raumluft ist immer der Betreiber der Anlage.
Beispiele für verschmutzte Abluftrohre
Abluftrohre oder RLT-Anlagen, die Öle, Fette oder sonstige Ablagerungen haben, müssen intensiv gereinigt werden, sodass die Nachweispflicht der KBE nicht erfolgen kann. Absaugung und Filtereinheit. Die Reinigung erfolgt mit Wasserhochdruck-Reinigungstechnik.
Die Reinigung von Prozessabluftanlagen: Diese werden in der Regel trocken oder nass mit mobilen Saugwagen mit Hochvakuum abgesaugt, zudem mit einer Reinigungslanze innen gereinigt. Dabei stellt die Art der Verunreinigung kein Problem dar, es ist möglich, Öle, Fette, Späne, bis hin zu Beton oder Harzen aus Rohren zu entfernen.
Nachfolgend sind einige Bilder aufgezeigt, wie Abluftrohre mit Verschmutzung belegt sein können.